Wie gesund sind Lebkuchen?

Acrylamid in Lebkuchen!

Lächelnder Lebkuchen

Lächelnder Lebkuchen | © Ruth Black - Fotolia.com

Kann ich meiner Liebsten noch ein Lebkuchenherz schenken?

Vorbei die Zeiten, in denen ich meiner Freundin beim Kirmesbesuch ein schön verziertes Lebkuchenherz schenken konnte oder in der Weihnachtszeit zur Kaffeetafel mit Schokolade oder Mandeln verzierte Lebkuchen servierte? Immer wieder gibt es Berichte über angeblich krebserregende Stoffe in Lebkuchen, die mich verunsichern. In der Diskussion ist hierbei der Stoff Acrylamid, der beim Backvorgang durch eine chemische Reaktion entsteht. 

Wo kann ich mich informieren?

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Untersuchung von 21 Sorten nur geringe Mengen an Acrylamid festgestellt, doch waren ein Großteil der Produkte vom selben Hersteller und daher das Ergebnis nicht repräsentativ. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat über 500 Lebkuchen getestet, die Ergebnisse jedoch nicht veröffentlicht. Gegen eine Gebühr von 25 EUR kann ich dort meinen Lieblingslebkuchen testen lassen. Doch das kann bis zu zwei Monaten dauern.

Welche Vorsichtsmaßnahmen kann ich selber treffen?

Selberbacken ist die Devise. Denn von entscheidender Bedeutung für die Entstehung von Acrylamid ist das Backtriebmittel und die Backtemperatur. Verwende ich anstatt Hirschhornsalz, das in vielen traditionellen Rezepten genannt wird, ein gängiges im Supermarkt erhältliches Backmittel, reduziert sich der Wert deutlich. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich hierbei die Konsistenz und der Geschmack verändern. Verringere ich jetzt noch die Backtemperatur zugunsten einer längeren Backzeit, bin ich auf der sicheren Seite.

Der gute Tipp zum Schluss

Für mich zählen Lebkuchen nicht zu den Grundnahrungsmitteln, sondern sie sind eine Nascherei, die ich mir ab und an gönne, vor allem zur Weihnachtszeit. Hierbei handelt es sich also um geringe Mengen, die ich bewusst genieße. Und somit auch eventuell schädliche Stoffe in Grenzen halte. Das ein oder andere Kirmesherz werde ich mir also mit gutem Gewissen gönnen.

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